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Ein neues Instrument darf während der ersten Monate nicht zu feucht werden und
muss
in Spielpausen gut ausgewischt werden.
Die Spielzeit sollte während der Heizungsperiode max. 1 Stunde pro Tag - im Sommer
max. 2 Stunden - nicht überschreiten und dann langsam gesteigert werden.
Grundsätzlich sollte die Flöte so gehalten und auch so aus der Hand gelegt werden,
dass kein Wasser in die Tonlöcher fließen kann, was meistens dann geschieht, wenn die
während des Spielens sich bildende Kondenswasserbahn in der Innenbohrung durch die
Tonlöcher verläuft.
Ein kleiner Abhilfe-Tipp: Beim Einspielen ist darauf zu achten,
dass diese Bahn einen Verlauf auf der Unterseite der Bohrung nimmt. Begünstigen kann man dies, wenn man einen
Tropfen Speichel durch das Mittel- und Fußstück der Flöte laufen lässt, von oben den Verlauf kontrolliert und gegebenenfalls
durch leichtes Schütteln die Bahn korrigiert. Eine eingelaufene Bahn weist dem Kondenswasser den Weg, deshalb sollte sie in
Abständen überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.
Die meisten Beschädigungen der Mechanik werden beim Zusammenstecken oder
beim Auseinandernehmen der Flötenstücke verursacht.
Solche 'Unfälle' können jedoch leicht vermieden werden, wenn die Korküberzüge der
beiden Zapfen (1) am Mittelstück der Flöte und der Innenbereich des Metallzugrohres (2) des
Kopfteils von Zeit zu Zeit mit Korkfett eingerieben werden. Die Teile gleiten leichter und
ein zu festes Anpacken wird von selbst überflüssig. Das Mittelstück darf nie in der Mitte
über der Mechanik angefasst werden, sondern möglichst weit am oberen Ende, der Fuß
sollte stets am unteren Ende in die Hand genommen werden.
Im Gegensatz zu Metallflöten, bei denen die Mechanik am Rohr angelötet ist, ist bei Holzflöten die Mechanik
mit kleinen Holzschrauben am Korpus befestigt. Die Beachtung
oben genannter Anweisungen ist deshalb besonders wichtig, um
Beschädigungen zu vermeiden. Selbstverständlich gilt entsprechendes auch für Piccoloflöten.

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